Im wahrsten Sinne abgetaucht sind Kameradinnen und Kameraden der Kreiswasserwacht des BRK Südfranken am 7. April im Main-Donau-Kanal bei Hilpoltstein.

Die Mitglieder der Tauchgruppe nutzten dazu die Sperre der Bundeswasserstraße aufgrund routinemäßiger Wartungsarbeiten an den Schleusen, um an der Schleuse Hilpoltstein zu üben. Diese ist mit 30 Metern Tiefe besonders geeignet, da hier auch eine entsprechende Tiefengewöhnung möglich ist.

Neben den Tauchgängen wurden auch der Aufbau und die Struktur einer Taucheinsatzstelle beübt: Wo stehen die Fahrzeuge? Wo errichtet man den Kompressorplatz? (Dieser ist bei länger andauernden Einsätzen erforderlich, um verbrauchte Flaschen direkt an der Einsatzstelle wieder zu befüllen). Weitere Themen waren der Umgang mit Zwischenfällen (Wie gelangen die Informationen zum Taucheinsatzführer? Wie wichtig ist die Tauchzeitüberwachung?) und die Frage, welche Aufgabe ein Tauchtrupp nach dem Beenden seines aktuellen Auftrags / Tauchgangs hat.

Der Einladung zur Übung folgten übrigens auch die Taucher der DLRG Ortsgruppe Pleinfeld. Schließlich tragen regelmäßige gemeinsame Übungen dazu bei, dass auch im Ernstfall Hand in Hand zusammen gearbeitet werden kann.

Die Tauchgruppe ist eine eigenständige Einheit der Kreiswasserwacht Südfranken und besteht aus 21 Tauchern und Leinenführern, diese stammen aus verschiedenen Ortsgruppen innerhalb des Kreisverbandes. Das Einsatzspektrum reicht dabei von Eisunfällen und Fahrzeugbergungen bis hin zu Flächensuchen. Die Taucher sind sowohl im Gebiet des Kreisverbandes Südfranken als auch auf Anforderung benachbarter Leitstellen alarmierbar.

Geplant und koordiniert wurde die Ausbildung von Michael Franke, Beauftragter Tauchen der Kreiswasserwacht. Zur Einsatzabsicherung stand ein Fahrzeug der Bereitschaft Allersberg samt Personal zur Verfügung.

Alle Beteiligten zeigten sich am Ende der Übung mit dem Verlauf und den hieraus gewonnenen Erkenntnissen zufrieden.

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